Geoengineering-Governance
Die vorliegende Studie fragt nach den Lehren, die sich aus existierenden Rüstungskontrollregimen für Governance im Bereich des Geoengineering ziehen lassen. Sie erläutert die unterschiedlichen politischen Anreizstrukturen mit Blick auf Geoengineering und Emissionsminderung, stellt Geoengineering-Verfahren vor, identifiziert existierende Governance-Versatzstücke und kommt zu dem Schluss, dass zumindest Rüstungskontrollregime im Bereich Massenvernichtungswaffen keine Blaupausen für erfolgreiche Geoengineering-Governance liefern. Die Herausforderungen bei Geoengineering-Governance ähneln vielmehr jenen, die sich bei Rüstungskontrolle im Bereich von konventionellen Dual-Use-Technologien stellen – und in denen seit Jahren kaum regulatorische Fortschritte zu verzeichnen sind.